Wir im LEVNö begrüßen, dass die Schulen Präsenzunterricht haben.

 

Alle Kinder und Jugendlichen haben das Recht auf Schule. Alle Eltern haben ebenfalls ein Recht darauf, dass ihre Kinder sicher unterrichtet und wenn nötig auch nachmittags betreut werden. Niemand darf den Job verlieren oder ins Burnout schlittern, sondern es ist gut, das schulische Angebot zu nützen. Gesunde Kinder und Jugendliche in Quarantäne oder in Absonderung müssen weiter angemessen telefonisch oder online betreut werden. In weiterer Folge erinnern wir auch daran, dass die Benotung gerecht und dem Stand des Unterrichts entsprechend erfolgen muss.

 

Zu den Masken im Unterricht: Für Arbeitnehmer*innen gilt: nach 75 Minuten muss es 30 Minuten Pause ohne Maske geben. Umgelegt auf Schulen: Innerhalb von zwei Schulstunden (105 Minuten) muss es eine halbe Stunde Maskenpause geben, also 15 min pro Schulstunde. Wir erinnern daran, dass Unterricht auch im Freien stattfinden kann, wenn dies möglich ist.

 

Hier der
Erlass zum Schulbetrieb ab 22.11.2021 des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung

 

Die Novelle der C-SchVO wurde kundgemacht.
Änderung der COVID-19-Schulverordnung 2021/22 – C-SchVO 2021/22  Kundmachung: 19.11.2021
C-SchVO 2021/22 i.d.g.F.  (zu beachten: Änderungen werden etwas zeitverzögert eingearbeitet) 
* Rechtsfolgen des Fernbleibens (wie in einem Erlass des BMBWF beschrieben)- hier



 

 

 

Die Sommerschule ist nicht nur „noch mehr Schule“

Die Sommerschule ist nicht nur „noch mehr Schule“, sie sollte sich auf die Stärken und Interessen der Kinder und Jugendlichen konzentrieren. Sie ist:

- Freiwillig: Alle Kinder und Jugendlichen können sich freiwillig dafür anmelden.

- Ohne Noten: Die LehrerInnen zeigen, wie praktisch und nützlich das Wissen sein kann.

- Innovativ: LehrerInnen können abseits von Schularbeitsdruck unterrichten und Neues zulassen.

- Individuell: SchülerInnen haben die Chance, nach ihren Interessen zu lernen.

- Für alle: Auch Begabtenförderung soll in der Sommerschule ihren Platz haben

 

Das BMBWF organisiert derzeit nur eine Sommerschule in den letzten zwei Ferienwochen. Wir appellieren mit diesem Schreiben an Sie, zusätzlich mehr Lernzeit und mehr Vielfalt in Ihrer Gemeinde anzubieten, verbunden mit der Möglichkeit, sich auch für einzelne Wochen oder Kurse anzumelden. Es geht vor allem um Motivation und um Gemeinschaften.

 

Offener Brief des LEVNö an alle Bürgermeister und Gemeinderäte:


 An Städte und Gemeinden in Nö

An den Gemeinderat
Per E-Mail

St. Pölten im April 2021

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, Sehr geehrte Frau Bürgermeister, Sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderats, Wir ersuchen Sie als Standortgemeinde bzw. als Schulgemeinde darauf hinzuwirken, dass auch in Ihrer Gemeinde eine attraktive und vielfältige Sommerschule angeboten wird. Gerade in dieser Ausnahmesituation müssen wir alle auch im Sommer neue Ideen zulassen.

Der Unterrichtsentfall ist in diesem und im vergangenen Schuljahr enorm, teilweise wurden die Möglichkeiten des Distanzunterrichts nicht gut genutzt und im Schichtbetrieb konnte meist nur ein Teil der Lernziele erreicht werden. Einige Kinder und Jugendliche sind damit sehr gut und gut zurechtgekommen, aber für viele haben sich die Defizite eindeutig verstärkt. Damit kann man sich nicht so einfach abfinden.

Die Sommerschule ist nicht nur „noch mehr Schule“, sie sollte sich auf die Stärken und Interessen der Kinder und Jugendlichen konzentrieren. Sie ist:

- Freiwillig: Alle Kinder und Jugendlichen können sich freiwillig dafür anmelden.
- Ohne Noten: Die LehrerInnen zeigen, wie praktisch und nützlich das Wissen sein kann.
- Innovativ: LehrerInnen können abseits von Schularbeitsdruck unterrichten und Neues zulassen.
- Individuell: SchülerInnen haben die Chance, nach ihren Interessen zu lernen.
- Für alle: Auch Begabtenförderung soll in der Sommerschule ihren Platz haben

Das BMBWF organisiert derzeit nur eine Sommerschule in den letzten zwei Ferienwochen. Wir appellieren mit diesem Schreiben an Sie, zusätzlich mehr Lernzeit und mehr Vielfalt in Ihrer Gemeinde anzubieten, verbunden mit der Möglichkeit, sich auch für einzelne Wochen oder Kurse anzumelden. Es geht vor allem um Motivation und um Gemeinschaften.

Das funktioniert, wenn das Ministerium und die Gemeinden zusammenarbeiten und schon jetzt interessante Kurse vorausplanen. Wenn ausgebildete Pädagoginnen und Pädagogen in der Sommerschule unterrichten, wäre das ideal für unsere Kinder. Aber auch StudentInnen müssen neben den Gutschriften fürs Studium eine Entlohnung analog zu einem Ferialjob bekommen.

Liebe GemeindevertreterInnen: Trauen Sie sich, gemeinsam mit den Schulen für mehrere Wochen eine flexible und interessante Sommerschule zu machen!

mit freundlichen Grüßen von Ihrem Landeselternverband (LEVNÖ)
Stefan Szirucsek      Paul Haschka      Christine Friedrich Stiglmayr



 

 

 

Liebe Eltern!

 

Jetzt geht der Notbetrieb an den Schulen also weiter, verbunden mit einem Schreiben des BMBWF an die Schulleitungen: „Die Eltern/Erziehungsberechtigten sind dazu aufgerufen, das Betreuungsangebot aber nur dann wahrzunehmen, wenn dies wirklich notwendig ist.“

Die Interpretation ist ganz klar und wird auch im Ministerium und in der Bildungsdirektion Nö geteilt: Was „wirklich“ notwendig ist, entscheiden die Familien! Keine Schulleitung darf die Eltern dazu auffordern, ihre Kinder zu Hause zu lassen, wenn die Eltern die Betreuung brauchen. Keiner darf seinen Job verlieren und kein Kind darf zurückgelassen werden. Wenn Ihr Kind zu Hause nicht lernen kann oder schulische Betreuung braucht, dann schicken Sie es bitte in die Schule. Uns liegen mehrere Schreiben von DirektorInnen vor, die diesen
Grundsatz zu missachten versuchen, das ist aber „von oben“ nicht gedeckt. Wenn Sie und Ihr Kind davon betroffen sind, bitten wir Sie uns das unter Bekanntgabe der Schule oder der Region zu melden.

Was man vom BMBWF und von der Bildungsdirektion nicht verlangen kann, sind Vorhersagen zur Gesundheit unserer Gesellschaft. Wir fordern jedoch das Versprechen, dass alles getan wird, um den Bildungsweg unserer Kinder bestmöglich zu unterstützen.

Faire Noten auch in der Coronazeit!

  • Die Benotung muss fair bleiben – Kein Kind darf wegen Corona eine schlechtere Note bekommen und vielleicht sogar Nachteile in der weiteren Schullaufbahn haben.
  • Seit fast einem Jahr läuft der Unterricht anders als gewohnt. Die Notengebung muss an diesen Umstand angepasst werden.
  • Niemandem darf wegen Corona die weitere Schullaufbahn verbaut werden!

Bitte nehmen Sie rechtzeitig Kontakt mit der Schulleitung oder mit der Bildungsdirektion auf, oder wenden Sie sich an die Schulombudsstelle im BMBWF.

 

mit freundlichen Grüßen von Ihrem Landeselternverband (LEVNÖ)

Stefan Szirucsek Paul Haschka Christine Friedrich Stiglmayr



 

 

LEVNö Umfrage zur Elternsituation

Sehr geehrte Eltern,

Gemeinsam mit der Uni Linz (Johannes Kepler Universität) hat der LEVNö die Eltern zu den Belastungen im Lockdown befragt. Erste Ergebnisse finden Sie in der nächsten SCHULZEITung und bei der JKU Linz.

https://edulead.net/schuba/factsheets/schule-im-3-lockdown-repraesentative-elternumfrage-in-oesterreich/

 

 



 

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