Umfrage zu "Lernen zu Hause"

Liebe Eltern,

die Ergebnisse der Umfrage vor Ostern sind auf der Website des BEV abrufbar:    www.Bundeselternverband.at

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Liebe Grüße von Ihrem Landeselternverband (LEVNÖ)

Stefan Sziruczek, Paul Haschka, Christine Friedrich Stiglmayr

 

 



 

 

 

 

 

 

 

Liebe Eltern!

 

Wahrscheinlich müssen Sie mit Ihren Kindern noch mehr als sonst zu Hause lernen. Den Kindern und Jugendlichen einen geregelten Tagesablauf zu bieten ist derzeit für viele Eltern eine ungewohnte Belastung. Als Elternvertreter sind wir mit der Bildungsdirektion in Kontakt und (über die Bundesverbände) auch mit dem Ministerium BMBWF.

 

Was wir wollen:

 

Lernen in der Schule oder zu Hause: Wir wollen engagierte Lehrerinnen und Lehrer, sie sind wichtiger als alles andere. Der Unterricht wird gut vorbereitet, das gilt auch für E-Learning. Ausschicken von Arbeitsblättern reicht nicht.

  • Für jüngere Schulkinder: Lehrer_innen könnten für jede Lerneinheit ein kurzes Video erstellen. Darin werden die Kinder motiviert und die wichtigsten Dinge erklärt.

  • Für Jugendliche: Auch die brauchen grundlegende Erklärungen von den Lehrpersonen.

  • Alle Kinder und Jugendliche brauchen Kontakt. Die Lehrpersonen sollten aktiv nachfragen, wo die Schüler stehen, welche Aufgaben sie bereits gemacht haben und wo es Fragen gibt, gerade auch bei schwächeren Schüler_innen.

  • Das pädagogische Engagement sollte sich nicht in Massen von Arbeitsblättern äußern, sondern in treffenden Erklärungen. Die Lehrerpersönlichkeit spielt die Hauptrolle.

 

Wir Eltern müssen in dieser Ausnahmesituation mehr Verantwortung übernehmen als bisher und unseren Kindern eine Tagesstruktur mit Lernzeiten und Pausen bieten. Wir brauchen dafür die Unterstützung des Schulsystems. Vor allem bei jüngeren Kindern sollte der telefonische Kontakt zwischen Eltern und Lehrpersonen erleichtert werden. In der Volksschule ist es für Eltern wahrscheinlich nicht schwer, den Inhalt zu erklären. Die Motivation und die spannende Pädagogik kommen von den Lehrerinnen und Lehrern.

 

Bitte kontaktieren Sie bei konkreten Fragen zuerst die Schule Ihres Kindes. Die meisten Lehrpersonen haben eine dienstliche Mailadresse. Zu Unterrichtszeiten sind alle Schulen telefonisch erreichbar.

Das Nö-Schulservice ist unter 02742 / 280 / 4444 erreichbar. Aktuelle Informationen finden Sie natürlich auch auf der Website der Bildungsdirektion und des BMBWF.

 

Das BMBWF hat auf der Website   eduthek.at   Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche nicht nur in Schulen, sondern auch in Kindergärten bereitgestellt.

 

Wir sehen auch die Schwächen der elektronischen Kommunikation, wenn Schulserver zusammenbrechen oder Druckerpatronen zu Hause ausgehen. Die Krise darf nicht auf dem Rücken der Eltern abgeladen werden!

  • Die Stärken von Schulbüchern nützen, sie enthalten zahlreiche Beispiele.

  • Gerade deshalb treten wir auch dafür ein, dass das Schulbuchlimit, also der Betrag, den die Schulen pro Schüler ausgeben dürfen, endlich wieder erhöht wird.

  • Sie müssen nicht alles ausdrucken. Bei vielen Arbeitsblättern können die Aufgaben im Heft oder in Word gelöst werden, auch ohne sie auszudrucken. Danach können Sie die Aufgabe fotografieren und schicken.

  • Per Mail eingeschickte Hausübungen sollten in vertretbarer Zeit korrigiert werden

 

Die Matura wurde geringfügig verschoben, eine weitere Verschiebung in den Sommer hinein sehen wir derzeit nicht als notwendig an und haben das BMBWF in einem Schreiben darüber informiert. Auch wenn die Schulen noch nicht allgemein geöffnet werden können, sollte es im Mai möglich sein, die schriftliche Reifeprüfung eventuell auf mehrere Räume verteilt abzuhalten. Wir hoffen, dass die Matura mit guter Kommunikation in allen höheren Schulen vorbereitet wird.

Das Vereinsgesetz schreibt vor, dass wir heuer spätestens im April eine Vollversammlung abhalten müssen und diese Einladung steht auch auf Seite 15 der Schulzeitung. Wir haben diese abgesagt, weil für uns nicht absehbar ist, wann wir diese Vollversammlung abhalten können.

 

Bitte schicken Sie uns eine Mailadresse zu (an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ),wenn Sie nicht ohnehin unseren Newsletter erhalten, damit wir Sie zur Vollversammlung mit Mail einladen können. Wenn Sie ein Anliegen oder einen Antrag zur Vollversammlung haben oder selbst mitarbeiten möchten, informieren Sie uns bitte ebenfalls bis 21. April mit Mail.

 


 


 

 

 

 

Information - aktuelle Situation

Liebe Eltern,

aus gegebenem Anlass ist unser Büro nur sporadisch besetzt, wir bitten Sie, Anfragen per Mail an uns zu senden, für dringende Fälle gibt es eine Rufweiterleitung.

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel: 02742 280 5501

 

Alles Gute, und bleiben Sie gesund!

 

Ihr LEVNÖ Team



 

100 Jahre Elternvereine in Österreich

 


 

Der Österreichische Verband der Elternvereine an öffentlichen Pflichtschulen (DV ), der Bundeselternverband für höhere Schulen (BEV ) und der Hauptverband der Katholischen Elternvereine (HVKEV ) feierten gemeinsam am 22. November 2019 das 100-jährige Bestehen von Elternvereinen mit einem Festakt im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung.Nach einer Grußbotschaft von Bun-desministerin Iris Rauskala, in der sie die wichtige Rolle der Eltern im Bil-dungssystem hervorhob, eröffnete Sektionschef Klemens Riegler-Picker den Festakt mit einer Würdigung der langjährigen Zusammenarbeit der Schulpartner auf allen Bildungsebenen. Anschließend führte Christine Kra-warik durch die 100-jährige, durchaus bewegte Geschichte der Elternvereine, angefangen von den durch das Ministerium geförderten ersten Gründungen, bis hin zu den immer wiederkehrenden Themen, die in unglaublicher Hartnäckigkeit an die Oberfläche drängen und damit heute wieder zum Mittelpunkt der Tätigkeiten werden, wie schon vor 90 Jahren.

 

Parteipolitische Einflussnahmen auf die VereineGewisse Betroffenheit erregte der durchgehende Kampf der Eltern gegen die Versuche der parteipolitische Einflussnahmen auf die Entscheidungen der Vereine. Alles in allem sehr interessant und kurzweilig und auch nachdenklich stimmend. Die Ombudsfrau für Werte und Kul-turfragen des Ministeriums, Susanne Wiesinger, umriss in ihrem Impulsreferat die aktuellen Aufgabenbereiche der Elternvertretung und bot ein vielseitiges Bild unserer heterogenen Gesellschaft und deren Auswirkungen auf den Lebensraum Bildung. Sie betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule für ein gutes Schulklima und für eine Verbesserung der individuellen Chancen unserer Kinder. Sie stellte die Rolle der Eltern im aktuellen Aufgabenbereich der Integration in den Vordergrund und führte uns zu einer Zukunftsorientierung der Aufgabenbereiche.

 

Digitalisierung und Heterogenität der SchulgemeinschaftDas dritte Impulsreferat von Univ.-Prof. Manfred Prenzel versetzte die Anwesenden in die Bildungswelt von morgen mit all den Möglichkeiten und Chancen des Elternen-gagements. Vor allem die Bereiche der Digitalisierung und der zu erwartenden vermehrten Heterogenität der Schulgemeinschaft bieten viele – und vermutlich heute noch ungeahnte – Aufgabenbereiche, deren erfolgreiche Bewältigung ohne Zweifel in enger Zusammenarbeit der Schulpartner die besten Zukunftschancen hat. Kurze Statements der Vorsitzenden der drei Verbände, Anne Mautner Markhof (HVKEV), Elisabeth Rosenberger (BEV) und Evelyn Kometter (DV) rundeten die breite Palette der zukünftigen Aufgaben der Eltern im Bildungsbereich ab und stellten die Forderungen nach der gesetzlichen Verankerung der Elternvertretung und der Etablierung einer Elternbildungsakademie.Die Veranstaltung war getragen von gegenseitiger Wertschätzung und dem Bekenntnis, gemeinsam die Zukunft von Bildung gestalten zu wollen.

Festschrift als PDF

 

 


 

 

 

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